Dunkelflaute 2045
Im Jahr 2045 soll die Nettoemmission CO2 bei Null sein. Die Stromversorgung soll durch EE erfolgen ergänzt durch regelbare Gaskraftwerke in der Dunkelflaute. Dass die EE auch 2045 an vielen Stunden nicht für die Versorgung ausreichen wurde bereits im Kapitel 2037/45 berechnet, aber hier geht es nun um die Verteilung und die Massnahmen das Problem zu managen.
Für die DF wird auf Basis von Wetterdaten der letzten Jahre häufig eine Zeitspanne von 10-14 Tagen angegeben. Dann liefern die EE wieder ausreichend Strom um D zu versorgen. Zusätzlich sind kürzere Phasen mit zuwenig EE zu erwarten, die oftmals nur durch wenige Stunden mit EE-Überschuss voneinander getrennt sind. Ist also nach der langen DF alles gut? Es ergeben sich für 2045 einige Fragen:
- Wie lang ist die längste DF?
- Wieviel DF gibt es im Jahr?
- Macht es einen Unterschied, wie dicht die DF auftreten?
- Welche regelbare Kraftwerksleistung ist erforderlich?
- Wieviel Gas (Erdgas, H2, LNG) wird benötigt?
- Können Batterien DF überbrücken?
- Ist die H2 Elektrolyse in D so leistungsfähig um DF zu meistern?
Dazu habe ich eine interessante Studie von Oliver Ruhland und Staffan Qvist gefunden: Storage requirements in a 100% renewable electricity system: extreme events and inter-annual variability - IOPscience aus dem Jahr 2022
Darin haben sie die Wetterdaten aus 35 Jahren ausgewertet und betrachten neben der mit 2 Wochen längsten DF auch die Auswirkungen von In Serie auftretenden kurzen DF auf den Speicherbedarf. Logisch ist auch die saisonale Berechnung und nicht nach Kalenedrjahr.
Ich hab deshalb meine Berechnung auch für Wetterdaten ab 1.Juli 2024 bis 30.Juni 2025 gemacht und somit einen kompletten Winter betrachtet.
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